Die Staatsbibliothek Berlin (DDR) erwarb 1973 für die ihr bis 1983 unterstellte Deutsche Fotothek in Dresden das Bildarchiv Fritz Eschens. Es umfasst ca. 90.000 mittelformatige Aufnahmen. Der Urheber hatte diese unter thematischen Gesichtspunkten in Negativ- und Kontakt-Heftern archiviert. Letztere bilden auch heute noch eine unentbehrliche Grundlage bei den Recherchen, da das umfangreiche Eschen-Archiv nicht vollständig in die Datenbank eingearbeitet werden konnte. Sie ermöglichen nicht nur eine Zusammenschau aller Aufnahmen zu einem Motiv, sie enthalten neben den Negativnummern oft auch Angaben zum Aufnahmedatum sowie zu Publikationen.
Bislang in der Bilddatenbank nachgewiesen sind rund 13.000 Aufnahmen, darunter etwa 10.000 Porträts.
Im Zuge des Ausbaus der Datenbank sind 2006 bereits alle von Eschen zusammengestellten Kontaktbögen zu den Porträtserien digitalsiert und erschlossen worden, die unmittelbaren Einblick in seine Arbeitsweise gewähren.
Im Leipziger Lehmstedt Verlag erscheinen 2010 zwei Bildbände zum Werk Fritz Eschens.
Petra Steinhardt, Leipzig
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