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Open Data/Forschungsdaten

Was sind Forschungsdaten?nach oben

Im Laufe des wissenschaftlichen Prozesses entsteht eine Vielzahl von Daten. Diese Forschungsdaten können sowohl durch qualitative als auch quantitative Forschung, z.B. durch Interviews, Befragungen, Experimente oder Beobachtungen entstehen und in analoger oder digitaler Form vorliegen.

Forschungsdaten sind eine wesentliche Grundlage für das wissenschaftliche Arbeiten. Die Vielfalt solcher Daten entspricht der Vielfalt unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen, Erkenntnisinteressen und Forschungsverfahren. Zu Forschungsdaten zählen u.a. Messdaten, Laborwerte, audiovisuelle Informationen, Texte, Surveydaten [Fragebögen], Objekte aus Sammlungen oder Proben, die in der wissenschaftlichen Arbeit entstehen, entwickelt oder ausgewertet werden.

Forschungsdaten bilden die Grundlage für die Nachvollziehbarkeit der eigene Forschung im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis. Darüber hinaus sind die gewonnen Daten auch für eine mögliche Nachnutzung interessant. Zum einen können so neue Erkenntnisse gewonnen werden, zum Anderen erhöht sich auch die Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeit durch die Wiederverwendung. Die Vielfalt an Formaten und Typen erschwert allerdings den standardisierten Umgang mit Forschungsdaten und verlangt nach individuellen Lösungen und Beratungen zum richtigen Forschungsdatenmanagement.

Open Data und Forschungsdatennach oben

Die Offenheit von Daten (Open Data) ist eng verwoben mit der Thematik des Forschungsdatenmanagements, denn offene Forschungsdaten erleichtern die Wiederverwertung von Daten durch andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Rechtliche Hürden bei der Veröffentlichung werden verringert, in dem Urheberrechts- und Datenschutzherausforderungen im Rahmen des Datenmanagements von Anfang an mitgedacht werden. Natürlich gibt es auch Fälle, in denen Forschungsdaten nicht komplett offen zugänglich sein können, z.B. um den Missbrauch zu erschweren (Bsp. Artenschutz), oder weil Industriekooperationen dies erfordern. Hier bieten viele Repositorien Funktionen, um die Daten dennoch vor Projektende schon einmal langfristig zu archivieren und die größtmögliche Verfügbarkeit zu erhalten, beispielsweise über zeitliche Embargos oder den eingeschränkten Zugriff für einzelne Forscher.

Unser Forschungsdaten-Servicenach oben

Die SLUB bietet ihren Nutzern in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) und weiteren Partnern an der TU Dresden über die gemeinsame Kontaktstelle Forschungsdaten   eine umfangreiche Beratung zum Management von Forschungsdaten aus einer Hand an. Die TU Dresden regelt in ihren Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (speziell §5) die "Sicherung und Aufbewahrung von Primärdaten". Darauf aufbauend informieren wir zu den Anforderungen der TU Dresden und der Forschungsförderer,  beraten zu geeigneten Daten- und Metadatenformaten und Repositorien und bieten Informationen zur Publikation von Forschungsdaten sowie Unterstützung bei der Erstellung von Datenmanagement-Plänen für Projektanträge. Vereinbaren Sie auch gerne einen persönlichen Beratungstermin in unserer Wissensbar.

Informationen zu allen Aspekten des Themas Forschungsdaten und das gemeinsame Service-Angebot finden Sie auf der Webseite der Kontaktstelle Forschungsdaten