Aktueller Stand
Kollektion Architektur- und Ingenieurzeichnungen
Beschreibung
Das Kooperationsprojekt der SLUB mit der Abteilung Architekturgeschichte des Kunsthistorischen Institutes der Universität zu Köln und dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte hat sich mit den Architektur- und Ingenieurzeichnungen der Renaissance in Deutschland befasst, die relativ zahlreich überliefert sind. Von diesem erhaltenen Bestand an Primärquellen konnten etwa 3.600 Blatt, aufbauend auf Vorarbeiten der drei Projektpartner, erstmals umfassend verzeichnet, digitalisiert, über eine wissenschaftliche Systematik erschlossen und in einem Internetportal zugänglich gemacht werden. Damit werden nachweislich dringend benötigte Quellen für aktuell expandierende Forschungsfelder wie die Geschichte der deutschen Renaissancearchitektur im europäischen Kontext, bildwissenschaftliche Zugänge zur Architektur, zur Wissensgeschichte der Architektur ("epistemic history of architecture") und zur Produktionsgeschichte der Architektur bereitgestellt. Heute verstreute Objektkomplexe werden virtuell zusammengeführt und benutzerfreundlich präsentiert. Die Technologie des Portals wurde von dem Kooperationspartner Deutsche Fotothek in der SLUB entwickelt und wird erfolgreich eingesetzt. Im Rahmen des Projektes wurden die aktuellen Recherchemöglichkeiten inhaltlich nach den Bedürfnissen der internationalen kunsthistorischen und technikgeschichtlichen Forschung für die bilinguale Erschließung erweitert. Eine geeignete Grundlage dafür bot das bereits erprobte technikgeschichtliche und medienanalytische Kategoriensystem des Kooperationspartners MPI für Wissenschaftsgeschichte.
Laufzeit
2009 - 2010
- Augenmaß und Zirkelschlag - Europäische Architektur- und Ingenieur-
zeichnungen seit 1500. Kolloquium 25. – 26. September 2009 im Vortragssaal der SLUB